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Abb.: Nachhaltige Milchviehhaltung

Nachhaltige Milchviehhaltung - Von der Bio-Wiese zum Verbraucher

15.4.2013


Die Milchviehhaltung stellt den wichtigsten Betriebszweig der Landwirtschaft in Mittel- und Nordwest-Europa dar. Sie bietet Arbeit für ungefähr 250.000 Milchbauern und Beschäftigte in der vor- und nachgelagerten Produktionskette. Die immer intensiver werdende Bewirtschaftung führt zu einem erhöhten Einsatz von Energie, Düngemittel und Kraftfutter. Diese Faktoren sowie eine stetig steigende Viehbesatzdichte können zu einer erhöhten Belastung und Verschmutzung der Umwelt führen, in der sich Schadstoffe wie z.B. Stickstoff, Phosphor und Methan anreichern.

In diesem Spannungsfeld agiert das EU-Interreg-Projekt Dairyman (von engl. "dairy" = Milchgeschäft/Molkerei- und "man" als Abkürzung von Management). 14 Organisationen bzw. Regionen Nord- und Mitteleuropas arbeiten hier zusammen. In Luxemburg wird das Dairyman-Projekt von einer Kooperation zwischen der BIOG und LTA (Lycée technique Agricole) getragen, wobei letzteres für die Biobauere-Genossenschaft Projektpartner, aber auch Wissenstransferzentrum ist. So wird der Austausch mit den anderen europäischen Projektregionen und -organisationen sichergestellt.

Ziel des Projektes ist, in Zusammenarbeit mit Beratern und praktizierenden Landwirten Lösungen und Wege für eine rundum nachhaltige Milchbewirtschaftung aufzuzeigen. Es geht also um eine in jeder Hinsicht zukunftsfähige Milchwirtschaft, die sowohl ökonomisch und ökologisch als auch sozial vertretbar ist.


Mehr zum Dairyman-Projekt auf europäischer wie auch auf nationaler Ebene verraten die Luxemburger Edition des Dairyman-Flyers und das dazugehörige Projektvideo: